Rapid Reference
- pDMS: insb. Medianusläsion? (sensorisches Defizit D1-D3)
- U: Druckschmerz über Tabatière? (V.a. Kahnbeinfraktur)
- Röntgen, ggf. CT bei V.a. Handwurzelknochen-Fraktur
OP-Kriterien
- Instabilitätskriterien im Röntgen Handgelenk:
- Palmare Gelenkkante beteiligt
- Dislozierte Kantenfragmente (dorsal oder palmar)
- Verlängerung Ulna >4 mm
- Basisnahe Fraktur Proc. styloideus ulnae
- Radio-ulnare Dissoziation
- Kippung distales Fragment >20° (dorsal oder palmar)
- Radioulnarer Inklinationswinkel <10° (ulnar oder radial)
- Redislokation nach Reposition
- Notfall OP:
- Offene Fraktur
- Gefäß-/Nervenschaden
- Kompartment
- Handgelenkluxationsfraktur
- Relative KI OP: AZ, Alter
Konservatives Management
Textbaustein Distale Radiusfraktur
Vorstellung selbstständig fußläufig bei Glatteissturz ##HEUTE auf die ##RECHTE/LINKE Hand, hier aktuell Schmerzen und Schwellung. Keine sonstigen Traumafolgen, insb. kein Kopfanprall und keine diesbzgl. Symptome. Allergien: Keine bekannt. Relevante Vorerkrankungen: Keine. Dauermedikation: Keine. Sonst selbstständig und voll mobil.AZ gut. GCS A4/V5/M6=15. Orientiert zu ZOSP. Lokalbefund: ##RECHTES/LINKES Handgelenk druckdolent, geschwollen, bewegungseingeschränkt. Finger und Ellenbogengelenk sowie Gegenseite frei. Kein DS über Tabatière. Periphere Durchblutung+Sensibilität intakt. Kein H.a. sonstige Traumafolgen.Analgesie mit Metamizol p.o. + Piritramid i.v. A+U, Röntgen Aushang, Reposition, Spaltgips Befunde+Proc. mit Pat. besprochen
Literatur
- S2e-Leitlinie Distale Radiusfraktur (bisschen trash)